Notruf wählen - und dann?

Wenn du den Notruf wählst, solltest du folgendes beachten:

- Atme erstmal tief durch und beruhige dich (so schwer es in der Situation auch fällt)!

- Nenne deinen Namen und schildere die Situation in kurzen klaren Worten. 

            Inhalt dieser Schilderung sollte - wenn möglich - sein:

             WAS ist geschehen?

             WO ist es geschehen?

             WIE VIELE Personen sind betroffen?

             WELCHE Art der Verletzung?

Bitte lege nach diesen Informationen nicht sofort auf. Eventuell hat die Leitstelle noch Rückfragen. Wenn alle erforderlichen Informationen vorliegen wird die Leitstelle das Gespräch beenden und unverzüglich die entsprechenden Rettungskräfte alarmieren.

 

Feuerwehr erklärt: Sirenentöne und deren Bedeutung

Hier folgen in Kürze die Beschreibung der Sirenentöne und deren Bedeutung!

Wettbewerbsbestimmungen nach Heimberg Fuchs

Gruppenführer:

Der Gruppenführer meldet dem Wettkampfleiter die Gruppe. Er erhält den Einsatzbefehl, den er wiederholen muß. Sodann gibt er, nachdem er die Gruppe hat rühren lassen, folgenden Einsatzbefehl:

"Einsatzübung mit C-Rohren. Ziel: Die Eimerlinie Wasserentnahmestelle offenes Gewässer hinter dem Gerät. Verteiler eine B-Länge vom Gerät Es werden verlegt: 4 Längen Saugschlag 1 Länge B-Schlauch 3 mal 2 Längen C-Schlauch Melder legt B-Schlauch und Verteiler und bedient denselben. Jeder Trupp legt seine Leitung selbst. Angriffstrupp legt zur Verkehrssicherung Schlauchbrücken und stellt Warnzeichen auf. Angriffstrupp! Erstes Rohr auf den Linken Eimer vor!"

Ist die Saugleitung zu Wasser gebracht, erfolgt folgender weiterer Befehl: "Wassertrupp! Zweites Rohr auf den rechten Eimer vor! Schlauchtrupp! Drittes Rohr auf den mittleren Eimer vor!"

Erläuterungen: Der Gruppenführer darf sich bei der Durchführung der Übung nicht betätigen, auch nicht durch nachträgliche Anweisungen oder Hinweise.

Maschinist:

Nach dem Kommando "Angriffstrupp! Erstes Rohr auf den linken Eimer vor!" nimmt der Maschinist den Saugkorb, Ventilleine und Halteleine und legt diese 4-Längen-Saugschläuche vom Saugstutzen entfernt ab. Ein Kupplungsschlüssel wird beim Saugstutzen zur Verfügung des Maschinisten abgelegt. Danach macht er die drei Blindkupplungen (Saugstutzen und 2 Druckstutzen) los, wirft sein Gerät an (Löschfahrzeuge mit laufendem Motor), schließt den B-Schlauch am Druckstutzen an und gibt auf Zuruf des Melders "Wasser Marsch" des Verstandenzeichen durch Erheben einer Hand. Ist die Saugleitung zusammengekuppelt, sind die Leinen gelegt und ist vom Wassertruppführer der Befehl „Saugleitung hoch!“ gegeben, schließt er die Saugleitung am Saugstutzen an und meldet "Fertig!". Der Druckstutzen muß geschlossen sein und darf erst geöffnet werden, wenn die Pumpe Wasser hat. Die Entlüftungsvorrichtung darf erst eingeschaltet werden, wenn die Saugleitung zu Wasser ist und die Halteleine von ihm mit einem Knoten am Gerät befestigt ist. Die Ventilleine liegt lose. Er muß bei "Zu Wasser!" die TS-8 mitschwenken, wenn auch nur um einige Zentimeter. Er darf dies auch vom Saugstutzen aus tun.

Erläuterungen: Wenn keine Schnellkupplung verwandt wird, müssen 2 Schlüssel mit Saugkorb und Leinen zusammen abgelegt – nicht übergeben – werden.

Melder:

Verlegt den B-Schlauch vom Druckstutzen der Pumpe ab nach vorne und legt den Verteiler ab. Hat er den B-Schlauch am Verteiler angeschlossen, gibt er durch Zuruf an den Maschinisten "Wasser marsch!"-Befehl. Er muß das Verstandenzeichen des Maschinisten abwarten, wenn erforderlich, ist der„Wasser marsch!“-Befehl zu wiederholen. Er schließt die C-Leitung in der Reihenfolge wie sie ausgeworfen werden am Verteiler an. Er öffnet den Schieber, wenn vom Trupp „Wasser marsch!“ gegeben und er durch Erheben einer Hand "Verstanden!" gemeldet hat. (Es ist kein Fehler, wenn der Melder den B-Schlauch in die Brücke legt).

Erläuterungen: Melder steht über dem B-Schlauch, beim Öffnen der Ventile darf er knieen. Kugelverteiler ist nicht gestattet.

Angrifftrupp:

Legt nach dem Befehl "Angriffstrupp! Erstes Rohr auf den linken Eimer vor!" genormte Schlauchbrücken am gekennzeichneten Platz und stellt in unmittelbarer Nähe Warnzeichen auf. Schlauch muß in der Schlauchbrücke liegen. (Dafür ist der Angriffstrupp verantwortlich. Er bekommt auch die Fehler dafür.) Dann rüstet er sich mit zwei C-Rollschläuchen und mit einem C-Strahlrohl. Sie verlegen ihre C-Leitung vom Verteiler zur Ziellinie. Der Truppmann rollt den ersten Schlauch, der Truppführer den zweiten aus. Der Truppführer kuppelt die Schläuche zusammen. Der Truppmann kuppelt im Vorgehen das Strahlrohr an. Sind beide an der Ziellinie, die nicht überschritten werden darf, gibt der Truppführer durch Zuruf und Handerheben "Erstes Rohr Wasser marsch!" zum Melder. Der Truppmann hält das Strahlrohr und spritzt den Eimer ab.

Erläuterungen: Warnzeichen = Warnschilder, Warnfackeln Warnblinkleuchten

Wassertrupp:

Ausrüstung wie Angriffstrupp. Der Wassertrupp legt mit Unterstützung des Schlauchtrupps die Saugleitung. Der Wassertrupp kuppelt und legt die Leinen. Truppführer macht Mastwurf und legt Ventilleine, Truppmann macht Halbschläge. Ist die Saugleitung gekuppelt und sind die Leinen gelegt, gibt der Wassertruppführer "Saugleitung hoch!" (Maschinist schließt an). Nach "Fertig!" des Maschinisten gibt Truppführer "Zu Wasser!" Danach wie Angriffstrupp.

Erläuterungen: Mastwurf ist um Saugkorb und A-Kupplung zu legen. Unterhalb der nächsten 2 Kupplungen je ein Halbschlag. Beim Kuppeln der Saugleitung muß über Saugleitung gestanden werden (kein Kuppeln von der Seite). Sonst wie Angriffstrupp.

Schlauchtrupp:

Ausrüstung wie Angriffstrupp Der Schlauchtrupp unterstützt den Wassertrupp beim Verlegen und Kuppeln der Saugleitung und beim Anbringen der Leinen. Danach wie Angriffstrupp.

Erläuterungen: wie Angriffstrupp

Allgemeine Erläuterungen:

Saugschläuche für alle Geräte einheitlich 1,60 m lang B-Schlauch muß 15 m lang sein. Schlauchbrücken müssen genormt sein. Sie müssen aus Kanthölzern hergestellt sein, Attrappen sind nicht zulässig. Abänderungen an den Geräten, am Verteiler und am Druckstutzen sowie Führungsstifte in den Saugschläuchen sind nicht zulässig. Melder darf evtl. Kupplungsschlüssel für sich mitnehmen, Trageweise ist beliebig. Sämtliches Gerät ist nach dem bekannten Plan vor der Einsatzübung aufzubauen.

Zusatz für Gruppenführer: Der Einsatzbefehl für den Wassertrupp und für den Schlauchtrupp muß gegeben sein, bevor die Trupps den Verteiler erreicht haben.

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