Juni 2019

Großeinsatz in Meinershausen

Vorläufige Pressemitteilung zum Einsatz vom 14. Juni 2019

Großbrand in Grasberg, Meinershauser Straße 150

Alarmierung: 12:04 Uhr

eingesetzte Kräfte:

Ortsfeuerwehr Dannenberg: TSF

Ortsfeuerwehr Grasberg: TLF 16/25, LF 20, GWZ, ELW, MTW, Dekon-P

Ortsfeuerwehr Huxfeld: TSF

Ortsfeuerwehr Schmalenbeck: TSF

Ortsfeuerwehr Otterstein: TSF-W

Ortsfeuerwehr Tüschendorf: TSF

Ortsfeuerwehr Adolphsdorf: TSF

Ortsfeuerwehr Lilienthal/Falkenberg: LF 20, DLK, LF 8, ELW, MZF

Ortsfeuerwehr Wilstedt: TLF 3000

Ortsfeuerwehr Ritterhude: ELW, TLF 16/25, SW 2000

leitender Notarzt nebst RTW

Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuz

Polizei mit 2 Funkstreifenfahrzeugen

Polizeihubschrauber

Untere Wasserbehörde des Landkreises Straßenmeisterei

-insgesamt ca. 150 Feuerwehrmitglieder nebst Weitere-

Lage:

Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Lager- und Produktionshalle in der Größe von ca. 60 m x 30 m bereits in Vollbrand. Die Halle war mit ca. 400 Tonnen frischem Heu zur weiteren Verarbeitung gefüllt. Als erste Maßnahmen wurde die Herstellung von Wasserversorgung aus insgesamt 6 Löschwasserbrunnen aufgebaut. Parallel wurde mit der Brandbekämpfung aus den Löschwassertanks der vorhandenen Fahrzeugen begonnen. Zusätzlich wurden Abriegelungen für das ca. 15m entfernten Wohnhauses sowie für ein benachbartes reetgedeckten Hauses aufgebaut. Zeitgleich hat der Polizeihubschrauber aus der Luft die Umgebung hinsichtlich Brandausbreitung auf Grund Funkenflug kontrolliert.

Durch diese eingeleiteten Maßnahmen konnte eine Ausbreitung des Feuers auf alle benachbarten Gebäude sowie auf angrenzende Wald- und Grünflächen verhindert werden.

Die in Vollbrand stehende Halle war jedoch nicht mehr zu retten. Nachdem durch die Löschmaßnahmen die Wärmestrahlung deutlich reduziert werden konnte, wurde mit Hilfe von zwei Baggern die Blechverkleidung und -eindeckung der Halle abgetragen, um weitere innenliegende Glutnester ablöschen zu können. Anschließend wurden zusätzlich insgesamt drei Radlader eingesetzt, um die brennenden und schwelenden Heumengen auf einem angrenzenden Feld zum weiteren Ablöschen ausbreiten zu können.

Die Löschmaßnahmen werden aller Wahrscheinlichkeit nach noch bis zum Samstag Vormittag dauern.

Es entstand erheblicher Sachschaden, Menschen und/oder Tiere wurden jedoch nicht verletzt.

(Stand: 14. Juni 2019/19:30h) /ma

2019

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